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Bei der Heizung das Wasser nachfüllen: Das sollten Sie wissen

Das Nachfüllen von Heizungswasser erfordert Fachkenntnisse. Falls Sie mit der Materie nicht vertraut sind, sollten Sie diese Arbeit einem Profi überlassen.
Das Nachfüllen von Heizungswasser erfordert Fachkenntnisse. Falls Sie mit der Materie nicht vertraut sind, sollten Sie diese Arbeit einem Profi überlassen.

Egal ob Sie mit Öl, Gas, Pellets, Erdwärme oder der Brennstoffzelle den Heizwärmebedarf ihres Eigenheimes erzeugen. Eines haben diese Heizungsarten gemein: Sie nutzen Heizungswasser für die Übertragung der Wärme. Im Heizkessel nimmt es Wärme auf, um sie danach in den Wohnräumen wieder abzugeben. Die große Frage ist: Sollte man bei der Heizung das Wasser nachfüllen oder nicht? 

Denn man handelt es sich um ein geschlossenes System, in dem man theoretisch kein Wasser nachfüllen muss. Doch die Praxis sieht anders aus: Beim Entlüften der Heizkörper entweicht zwangsläufig auch immer etwas Wasser. Auch durch kleinere Undichtheiten kann dem Kreislauf Wasser verloren gehen.

In der Regel ist das unproblematisch, solange Sie das Manometer des Heizkessels im Auge behalten. Hier können Sie nicht nur den aktuellen Druck ablesen, sondern sehen in den meisten Fällen auch eine farbliche Markierung für den Nenndruck. Bleiben Ihre Heizkörper auch nach dem Entlüften kalt, kann das ebenfalls ein Zeichen für zu geringen Druck sein. Werfen Sie dann unbedingt einen Blick auf das Manometer.

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Nachfüllen von Wasser bei der Heizung: Selbst machen oder auf Profis setzen?

Wir raten ihnen: Wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, sollten Sie auf die Kenntnisse eines Fachmanns setzen. Neben dem richtigen Druck gibt es nämlich eine Reihe weiterer wichtiger Punkte, die zu beachten sind.

So muss das Wasser für die Heizungsanlage unter Umständen aufbereitet werden. Zu hartes Wasser kann zu Beschädigungen an der Anlage führen und hohe Reparaturkosten verursachen. Bei vielen modernen Heizungen gibt es Herstellerangaben zur Wasseraufbereitung.

Darüber hinaus müssen Sie auch den Schutz des Trinkwassers beachten. So ist es nicht gestattet, das Trinkwassernetz direkt mit der Heizungsanlage zu verbinden. Mittels Rückflussverhinderer muss sichergestellt werden, dass kein Heizungswasser in das Trinkwassersystem gelangt. Keime und andere schädliche Stoffe könnten es kontaminieren.

Nachfüllen von Wasser bei der Heizung: Aufbereitetes Heizungswasser

Wer seine Heizkörper schon einmal selbst entlüftet hat weiß, dass es sich bei Heizungswasser nicht um normales Wasser handelt. Es ist mit Schmutz, Rost und Schwebstoffen verunreinigt. Außerdem werden in einem Heizungssystem unterschiedliche Materialen verbaut, die nicht nur miteinander, sondern auch mit den Stoffen im Wasser reagieren. Die Folge sind beispielsweise Ablagerungen wie Kesselstein.

Um diese unerwünschten Effekte so gering wie möglich zu halten, muss das Wasser speziell aufbereitet werden. Dafür gibt es Richtlinien, aber auch Vorgaben von den Herstellern. Um die Gewährleistung nicht zu verlieren, sollten Sie einen Fachmann mit dem Nachfüllen des Heizungswassers beauftragen. So können Sie im Schadensfall dem Hersteller nachweisen, entsprechend aufbereitetes Heizungswasser verwendet zu haben.

Fazit

Sie sehen, das Nachfüllen von Wasser bei der Heizung erfordert neben umfangreichen Kenntnissen auch die entsprechende Ausrüstung. Ein Fachmann wird vor dem Nachfüllen beispielsweise auch noch das vorhandene Heizungswasser unter die Lupe nehmen. Ist es stark mit Partikeln und Schwebstoffen belastet, kann ein Spülen der Heizungsanlage notwendig sein. Mit einem kompetenten Fachmann an ihrer Seite ersparen Sie sich so unter Umständen böse Überraschungen.

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