Heizungstausch: Diese fünf Gründe sprechen dafür

In zahlreichen Heizräumen stehen noch immer veraltete Heizkessel. Sie lassen nicht nur einen Teil der eingesetzten Energie ungenutzt, sondern belasten damit auch Umwelt und Klima. Doch damit nicht genug: Hausbesitzer können mit einer Erneuerung des Heizkessels die monatliche Heizkostenabrechnung mitunter deutlich senken. Wir haben uns umgehört, was noch für einen Heizungstausch spricht.

Eine Heizung besteht nicht nur aus dem Heizkessel, sondern auch aus dem Leitungsnetz und den Heizkörpern. In der Regel muss aber nicht die gesamte Anlage getauscht werden. Lassen sie daher von einem Fachmann prüfen, ob die Heizungsrohre noch dicht und die Heizkörper nicht verschlammt sind.

Der beste Zeitpunkt für den Heizungstausch liegt logischerweise außerhalb der Heizperiode. Auch wenn die handwerklichen Arbeiten in wenigen Tagen abgeschlossen sind, empfiehlt es sich, den Heizungstausch im Sommer durchführen zu lassen. Im Winter kann es ohne Heizung schnell ungemütlich werden.

Mehr zum Thema Heizung:

Brennstoff und Heizung: Die Energieträger im Überblick

Ölheizung und Zukunft: Das sollten Sie dazu wissen

Heizen mit Pellets: Die Pelletsheizung im praktischen Überblick

1. Energiekosten senken mit modernen Technologien

Die bei Gas– und Ölheizungen früher eingesetzten Standard- und Niedertemperaturkessel gelten mitunter als Energiefresser und bieten teilweise enormes Sparpotential. Ersetzt man sie durch einen Heizkessel mit Brennwerttechnologie, kann sich diese Investition bald bezahlt machen. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern verwendet der Brennwertkessel auch die Wärme in den Abgasen bei seiner Erzeugung von Heizungswärme. Moderne Heizkessel lassen sich auch mit anderen Energieformen wie Photovoltaik oder Erdwärme kombinieren und können so zusätzlich Heizkosten sparen.

2. Übermäßig warmer Heizungskeller

Bei älteren Heizkesseln kann es vorkommen, dass sie mit der Zeit gewisse Schwächen aufweisen. Ein Heizraum, in dem die Temperatur dauerhaft überdurchschnittlich hoch ist, kann ein Anzeichen für eine schlechte, oder in die Jahre gekommene Isolierung des Kessels sein. Von der verbrauchten Energie landet also auch einiges im Heizraum und nicht, wie eigentlich gewünscht, nur in den Wohnräumen. Diese Verluste muss die Heizung ausgleichen und verbraucht dadurch mehr Energie als eigentlich notwendig.

3. Abgaswerte im Protokoll checken

Bei der Kontrolle des Heizkessels misst der Rauchfangkehrer auch die Abgaswerte. Unser Tipp: Vergleichen Sie diese Werte immer mit denen der Vorjahre. Zeichnet sich ein jährlicher Anstieg der Abgaswerte ab, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie den zulässigen Wert übersteigen und der Kessel außer Betrieb genommen werden muss. Informieren Sie sich daher besser rechtzeitig bei einem Fachbetrieb über die Kosten und Möglichkeiten eines Kesseltauschs.

4. Heizungstausch wegen offensichtlicher Beschädigungen

Ist die Heizung durch den jahrelangen Betrieb bereits so mitgenommen, dass es zu gravierenden Schäden wie massivem Rost oder gar Undichtheit kommt, sollten Sie umgehend mit einem Fachmann in Kontakt treten. So können Sie größere Schäden womöglich noch verhindern.

5. Komfort einer neuen Heizung

Die moderne Technik ist auch an Heizungsanlagen nicht spurlos vorübergegangen. Im Vergleich zu älteren Modellen stiegen Bedienungsfreundlichkeit und die Möglichkeiten zur Steuerung und Programmierung der Anlage. Teilweise lassen sich Anlagen auch über das Internet fernsteuern.

Förderungen für Heizungstausch nutzen

Erkundigen Sie sich auf jeden Fall über mögliche Förderungen für den Heizungstausch. Oft gibt es unterschiedliche Förderprogramme mit denen Sie ihre Investitionskosten senken können. Durch eine Förderung amortisieren sich die Kosten für die Heizungserneuerung schneller und Sie profitieren früher vom niedrigeren Energieverbrauch und den dadurch gesunkenen Heizkosten.

Ähnliche Beiträge

Beliebte Artikel

Schon gelesen?

Baukosten kalkulieren

Baukosten bei Immobilienprojekten kalkulieren und sparen: So geht’s

Wer keine Lust darauf hat, ein bereits bestehendes Haus zu kaufen, weil er sich im Zuge einer Immobilie selbst verwirklichen möchte, entscheidet sich häufig...
Sperrmüll

Sperrmüll: Was ist erlaubt und was muss ich beachten?

Es passiert uns allen: Ein alter Sessel, ein defekter Fernseher oder ein ausgedienter Kleiderschrank muss weichen. Was tun mit diesen sperrigen Gegenständen, die man...
Immobilienbewertung

Hilfreiche Tipps zur Immobilienbewertung für Verkäufer

Der Verkauf einer Immobilie ist ein bedeutsamer Schritt, der eine sorgfältige Vorbereitung erfordert. Eine korrekte Immobilienbewertung ist hierbei von entscheidender Bedeutung, da sie maßgeblich...
Dachboden

Kleinen Dachboden richtig nutzen | Die 10 besten Ideen

Kleine Dachböden fristen oft ein trauriges Dasein. Im besten Fall dienen sie zum Wäschetrocknen, im schlimmsten als Ersatz für den Keller. Ein Ausbau kommt...
Klimafreundlichkeit Haus CO2

Fertighäuser oder Massivhäuser: Welche Option ist klimafreundlicher?

In einer Welt, die zunehmend von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist, steigt das Interesse an umweltfreundlichen Wohnlösungen. Eine der wichtigsten Entscheidungen, die Hausbesitzer...
GDPR Cookie Consent mit Real Cookie Banner