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Stromfresser finden: Clevere Methoden zur Energieüberwachung

Keine Bange: Für die Energieüberwachung benötigen Sie kein Ingenieursstudium. Kleine Helfer aus dem Fachhandel unterstützen Sie bei der Suche nach Stromfressern.
Keine Bange: Für die Energieüberwachung benötigen Sie kein Ingenieursstudium. Kleine Helfer aus dem Fachhandel unterstützen Sie bei der Suche nach Stromfressern.

Gerade im Ökohaus möchten Bauherren so gut wie möglich auf unnötige Stromfresser verzichten. Doch ein paar wenige Gerätschaften werden immer übrig bleiben: Dazu zählen unter anderem Fernseher, Kühlschrank und E-Herd. Alle diese häuslichen Helfer möchten elektrisch versorgt sein, wenn man sie auch nutzen will. Stromfresser finden? Nicht so leicht, wie es sich anhört.

Denn ein herkömmlicher Stromzähler gibt immer nur einen Überblick über den gesamten Stromverbrauch. Welches Gerät im Detail wie viel Strom verbraucht, leitet sich daraus nicht ab. Genau das möchten aber die meisten wissen, da man so unter Umständen mit dem einfachen Austausch eines einzelnen Gerätes enorm viel Strom sparen. Hier kommt die Energieüberwachung ins Spiel.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie auch in einem Ökohaus den Energieaufwand überwachen können und so eine mögliche Verschwendung von Strom vermeiden.

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Energieüberwachung mit dem Messgerät

Mit einem Messgerät können Sie die Leistung messen und so den Verbrauch ermitteln. Das heißt: Dieses Gerät macht Ihnen die Überwachung für jedes einzelne Gerät möglich, das über einen Stromstecker am Stromnetz angeschlossen ist. Diese Überwachung gibt Ihnen einen tollen Überblick über den Verbrauch und lässt Sie etwaige Stromfresser schneller erkennen und aussortieren bzw. austauschen.

In der Regel wird von vielen unterschätzt, wie sehr sich kleine Details auf den Stromverbrauch auswirken können. So können unter Umständen besser isolierende Fenster oder andere Dämmstoffe mit einer besseren Wärmespeicherung massive Auswirkungen auf den Stromverbrauch haben.

Die im Haus genutzten Geräte à la Kühlschrank und Co verfügen natürlich über einen Energiepass. Dieser zeigt aber nur den maximalen Energieverbrauch an. Wer wirklich wissen will, wie viel Strom das Gerät frisst, sollte für 24 Stunden einen Stromverbrauchszähler anhängen.

Vorteile und Nachteile

Ein Stromverbrauchszähler ist ist einfach aufgebaut und ziemlich günstig. Bereits im Bereich ab 20 Euro sind die Überwachungs-Helferchen zu haben. Es muss aber nicht immer gleich gekauft werden: Viele Stromanbieter bieten die Geräte kostenlos zum Ausleihen an. Fragen Sie am besten direkt bei Ihrem Stromanbieter nach, ob dieser Leihgeräte zur Verfügung stellt.

Das Gerät ist ein Vielkönner: Nicht nur den aktuellen Stromverbrauch des Geräts zeigt es an. So kann man sich etwa Durchschnittsverbrauchswerte für einen bestimmten Zeitraum ansehen oder auch per USB die Daten auf den PC übertragen. Mittlerweile gibt es auch mit dem Messgerät verbundene Apps, über die sich das Gerät einfach steuern lässt.

Die Vorteile eines Stromverbrauchszähler sind also die Möglichkeit, jedes Gerät einzeln ausmessen zu können und das in jedem beliebigen Zeitraum. Darüber hinaus ist ein Stromverbrauchszähler günstig im Einkauf und hat auch sonst keine Erhaltungskosten. Toller Zusatz: Das Gerät ist nicht manipulierbar.

Die Nachteile sind offensichtlich: Es lassen sich nur jene Geräte überwachen, die per Stromstrecker am Stromnetz angeschlossen sind und die Auswertung des Gesamtverbrauches gestaltet sich darüber hinaus entsprechend schwierig.

Stromfresser finden mit Smart-Meter

Wer den absoluten Überblick will, sollte sich für einen Smart-Meter entscheiden. Der Smart-Meter ist ein Kind des Smart Homes und kann noch weit mehr, als der klassische, mit einem mechanischen Zählwerk ausgestattete Stromleser.

Der Smart-Meter kann über das Internet ausgelesen werden. Die Genauigkeit ist verblüffend: Selbst auf Zeiträume von ein paar Sekunden lassen sich hier die Erfassungen anzeigen. Auch eine Verbrauchserhöhung beim Anstecken neuer Geräte wird man sofort erkennen.

Eine wichtige Information für die Besitzer von Photovoltaik-Anlagen: Seit 2017 dürfen Hersteller von solchen Installationen, die einen Verbrauch von mehr als sieben Kilowatt erzeugen, vom ihnen selbst mit einem Smart-Meter ausgestattet werden, was mitunter hohe Kosten für den Verbraucher mit sich bringt. So werden die eingesparten Kosten mit etwas Pech von den Gebühren aufgefressen.

Stromfresser finden: Kombination optimal

Viele Hausbesitzer setzen auf eine Kombination der beiden Geräte. Diese hat sich vor allem deshalb als ideal erwiesen, weil die jeweiligen Nachteile gegeneinander ausgeglichen werden.

Ein Smart-Meter liest den Gesamtverbrauch penibelst genau, kann aber keine Aussage über den Verbrauch einzelner Geräte machen. Dies aber kann wiederum das Stromverbrauchszähler. Die Kombination ermöglicht die optimale Ausnutzung des Energiesparpotenzials.

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