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Leuchtstoffröhre gegen LED tauschen: Darum macht es Sinn

Nicht nur sparsamer: Der Umstieg von Leuchtstoffröhren auf LED-Röhren bietet weitere Vorteile.
Nicht nur sparsamer: Der Umstieg von Leuchtstoffröhren auf LED-Röhren bietet weitere Vorteile.

Seit ihrer Erfindung im Jahr 1913 haben sich Leuchtstoffröhren rasant verbreitet. Ihre Beliebtheit liegt zum einen in der verhältnismäßig guten Effizienz, zum anderen in der gleichmäßigen Beleuchtung die sie ermöglicht begründet. Doch in den letzten Jahren macht ihr die LED-Technik Konkurrenz. Wir zeigen Ihnen, warum Sie die Leuchtstoffröhre gegen LED tauschen tauschen sollten.

Früher wurde die Leuchtstoffröhre aus wirtschaftlichen Gründen und wegen ihrer positiven Eigenschaften unter anderem in Schulen, Labors, Lagerhallen, Büros oder Krankenhäusern eingesetzt. Das helle Licht, die Langlebigkeit und die gute Flächenausleuchtung sind nur einige dieser Eigenschaften.

Mittlerweile gewinnt die LED-Technik aber immer mehr an Bedeutung und verdrängt die Leuchtstoffröhren zunehmend. Das liegt unter anderem an den teilweise besseren Eigenschaften dieser Technik, dem größeren Energiesparpotential und der relativ einfachen Möglichkeit zur Umrüstung von Leuchtstoffröhren auf LED-Röhren.

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Leuchtstoffröhre gegen LED tauschen: Warum?

Wie auch Energiesparlampen enthalten Leuchtstoffröhren das Schwermetall Quecksilber. Dabei handelt es sich um einen Stoff, mit dem nicht zu Scherzen ist. Bereits 150-300 Milligramm Quecksilber gelten als für Menschen tödlich. Punkten können die Leuchtstofflampen dort, wo sie lange im Dauerbetrieb sind. Aufgrund des komplexen Zündvorgangs besitzen sie aber eine geringe Schaltfestigkeit und sollten daher nicht an Orten eingesetzt werden, wo sie häufig ein- und ausgeschaltet werden.

Viele Menschen empfinden das Licht von Leuchtstofflampen als unangenehm oder gar als störend. Dem kann teilweise mit der Verwendung einer anderen Lichtfarbe entgegengewirkt werden. Hier können Sie zwischen verschiedenen Optionen wie warmweiß und neutralweiß wählen. Sobald die Leuchtstoffröhre zu flackern beginnt, sollten Sie an einen Austausch des Leuchtmittels denken.

Übrigens: Die Bezeichnung Neonröhre hält sich im Volksmund hartnäckig, trifft aber auf diese Leuchtstofflampen nicht zu. Sie sind meist mit einem Gemisch aus Quecksilber und Argon befüllt. Aber es gibt sie dennoch: Die eigentliche Neonröhre kennen Sie von bunt leuchtenden Schriftzügen. Jene mit Neon gefüllten geben ein orange-rotes Licht ab.

Die Vorteile der LED-Technik

Diese Technik kommt ohne das hochtoxische Schwermetall Quecksilber aus und ist zudem auch noch sparsamer als die klassische Leuchtstoffröhre – und zwar um bis zu 40 Prozent. Zudem gibt die LED-Röhre ein gerichtetes Licht ab. Das bedeutet, die strahlt nicht in alle Richtungen wie die Leuchtstoffröhre, sondern nur in den ausgewählten Bereich.

Aber die LED-Röhren sind auch robuster. Das liegt am Einsatz von Polykarbonat anstatt von zerbrechlichem Glas. Ebenso sollte die hohe Lebensdauer von rund 50.000 Stunden und der flackerfreie Betrieb Erwähnung finden. All diese Vorzüge machen die neue Technologie trotz ihrer höheren Anschaffungskosten für viele interessant.

Was Sie beachten sollten

Für den Austausch der alten Leuchtstoffröhren gegen neue LED-Röhren benötigen Sie einige Fachkenntnisse, auch im Bereich Vorschaltgeräte. Manchmal ist auch eine Neuverkabelung notwendig. Spätestens ab diesem Punkt sollten Sie auf das Wissen und die Erfahrung eines Fachmanns zurückgreifen. Er wird neben einer ausführlichen Beratung auch den Bestand begutachten und so die für ihre Anforderungen am besten geeigneten Röhren auswählen.

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