Samstag, 19. Juni 2021
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Materialien für das Dach: Was Sie bei der Eindeckung beachten sollten

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Die Materialauswahl bei der Dacheindeckung sollte gut überlegt sein.

Ein schlecht gedämmtes Dach kann bis zu über 20 Prozent an Mehraufwand für die Heizung verursachen. Jetzt soll schnell ein neues Dach her? Aufgepasst! Wie auch in jedem anderen Bereich des Hausumbaus und der Sanierung Hausbereichen gibt es bei der Dacheindeckung eine Vielzahl an Materialien für das Dach mit höchst unterschiedlichen Preise, die verwendet werden können. 

Zunächst sollten sie aber natürlich wissen, welche Form das Dach haben, um das passende Material auszuwählen. Während viele Fertighäuser mittlerweile Flachdächern gebaut werden, setzen viele private Eigenheimbauer immer noch auf ein klassisches Satteldach. Immanent sollte allen Dächern sein, dass sie langlebig, robust, gegen jegliche Hitze und Kälte gefeit sind und auch Sturm und Regen die Stirn bieten können. In einem In einem kurzen Überblick präsentieren wir Ihnen die gängigsten Materialien.

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Materialien für das Dach: Der klassische Dachziegel

Das Naturprodukt ist besonders langlebig und verlegungsleicht und wird deshalb von Eigenheim-Bauern nach wie vor gerne verwendet. Dachziegel gibt es in vielen verschiedenen Farben und Stilen, von klassisch bis modern ist alles dabei.  Am häufigsten verwendet werden heutzutage Biberschwanz (halbrunde Form) und Dachpfannen (Wellenform).

Dachziegel sind in ihrer Art gepresste Falzziegel , die bei der Verlegung ineinander greifen und die Dacheindeckung so erleichtern. Sie werden von jedem Dachdecker gerne verlegt. Hier kostet das Material zwischen 25 und 50 Euro pro Quadratmeter.

Materialien für das Dach: Dachsteine

Dachsteine sind Betonelemente und rein äußerlich oft kaum von einem Dachziegel zu unterscheiden. Auch Dachsteine sind robust und bruchfest. Weil sie aber aus Stein bestehen, sind sie deutlich schwerer, dafür aber günstiger. Die Farbauswahl ist hier endlos und noch größer als bei Dachziegeln: Von Rot über Grau, Blau und Schwarz ist hier alles dabei.

Einen Vorteil hat das erhöhte Gewicht der Dachsteine jedoch: Sturm und starker Wind kostet ihnen nur ein müdes Lächel, die Gefahr sich lösender Steine ist hier extrem gering. Die Materialkosten liegen bei durchschnittlich 10 Euro pro Quadratmeter.

Dacheindeckung: Schiefer/Naturstein

Schiefer kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn bei den Materialien für das Dach Naturstein gewünscht ist. Die Langlebigkeit ist hier noch größer. Die Optik macht einiges her. Ein großer Kaufpunkt für Dacheindecker ist der ökologische Faktor im Vergleich zu anderen Dacheindeckungsmaterialien, die einen aufwendigeren industriellen Herstellungsprozess benötigen. Die Schieferplatten werden auf Holz genagelt oder geklammert und sind deshalb äußerst sturmsicher.

Während Schieferdächer früher nur in kleinen Teilen Mitteleuropas zu finden waren, sind heutzutage wie poliert glänzende Dächer mit dem Naturstein immer mehr zu finden. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt – allerdings auch dem Preis. Ein Quadratmeter Schiefer kostet Sie zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter.

Materialien für das Dach Faserzement

Diese Platten aus Beton und einem Fasergemisch, wodurch Formstabilität und Festigkeit gewährleistet wird. Faserzement hat immer noch einen schlechten Ruf, weil in der Vergangenheit bei der Produktion der Platten krebserregendes Asbest beigemischt wurde. Allerdings ist damit seit Ende der 80er-Jahre Schluss. Faserzementplatten geben einen „modernen Look“ und sind deutlich günstiger als Schiefer. Sie sind mit glatter oder strukturierter Oberfläche erhältlich.

Sie werden wie Schiefer auf einen Holzunterbau genagelt. Größtes Argument für Faserzement: Sie sind kostengünstig. Wellplatten gibt es bereits ab 10 Euro pro Quadratmeter, bei ebenen Platten kommen Sie auf 30 bis 50 Euro.

Zink, Kupfer, Aluminium: Das Metalldach

Metalldächer sind, wenn es um Materialien für das Dach geht, deutlich pflegeleichter als ihre Kollegen aus Stein und Ziegel. Auch mit ihnen lässt sich jede beliebige Dachform eindecken: Sei es ein Satteldach, ein Zeltdach oder ein Scheddach.

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Dachblech mit Profil anthrazit.

Die Pflegeleichtigkeit ist eigentlich untertrieben, denn ein Metalldach ist im Grunde komplett wartungsfrei. Entgegen seinem Ruf bietet das Metalldach etliche Gestaltungsmöglichkeiten, die man mit der Falzgestaltung variieren kann. Wegen ihres geringen Gewichts werden Metalldächer gerne bei Sanierungen von Altbauten verwendet.

Das langlebigste aller Metalldächer ist Kupfer: Auch heute sieht man noch Kupferdächer, die unter Umständen ein ganzes Jahrhundert überdauert haben. Zusätzlich lassen sich auch Kupferbänder als kreativer Zusatz einsetzen. Die Preise unterscheiden sich hier stark: Bereits ab 40 Euro pro Quadratmeter zu haben, kann das Material auch bis zu 180 Euro ausmachen.

Dacheindeckung beim Flachdach

Ein Flachdach ist bei der Eindeckung anspruchsvoller als ein Steildach. Unterschieden wird zwischen einem Warmdach und einem Kaltdach. Liegt die Neigung des Flachdaches unter 5 Grad, muss man ein besonderes Augenmerk auf die Dichte und den Wasserablauf legen. Beim Flachdach als Material gängig sind Kunststoff und Bitumen.

Kunstoff lässt sich sowohl fest als auch flüssig auftragen, ist jedoch anfällig für undichte Stellen. Bitumen sieht aus wie Teer und man schweißt es auf das Dach. Weiter für Flachdächer verwendet man synthetischen Kautschuk. Insgesamt kommt es bei Flachdach-Abdichtungen zu einer besonders starken Beanspruchung, die bei allen Materialvarianten gleich ist.

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