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Sonnensegel für Balkon oder Terrasse: Das gibt es zu wissen

Sonnensegel Balkon

Ein Sonnensegel auf der Terrasse oder dem Balkon sorgt für das ultimative Urlaubsfeeling zuhause. Als alternativer Sonnenschutz steht es vor allem in Konkurrenz zum klassischen Sonnenschirm.

In dieser Übersicht soll es vor allem darum gehen, welche Vor-und Nachteile das Sonnensegel mit wich bringt und ob es auch für Sie eine mögliche Lösung für den Sonnenschutz darstellen kann.

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Sonnensegel für Terrasse: Die Arten gibt es

Sonnensegel fallen zunächst durch ihre Größe auf. Sie sind in vielen Fällen bis zu mehrere Meter lang und spenden dadurch eine große Menge an Schatten. Sonnensegel gibt es in Rechteck-, Dreiecks- oder Trapezform.

Angebot
Sonnensegel
Ein Sonnensegel bietet optimalen Schutz gegen die heiße Sonne.

Rechteckige Segel kommen vor allem zur Anwendung, wenn eine entsprechend große Fläche beschattet werden soll. Im Gegenzug ist der Klassiker bei kleinen Terrassen das Dreieckssegel. Die exotischste Form ist das Trapez. Großer Vorteil: An der Fassade ist hier sehr wenig Platz für die Befestigung notwendig.

Materialtechnisch bestehen Sonnensegel in den meisten Fällen als Kunstfasern, die wasserundurchlässig sind. In der Regel sind sie zusätzlich mit einer Teflonbeschichtung imprägniert: Das wirkt schmutzabweisend und erhöht die Lebensdauer des Segels.

Mittlerweile gibt es aber auch Segel mit einem netzartigen, nicht komplett abgedichteten Material. Der Vorteil dieser „offenen“ Variante: es ist wind- und regendurchlässig, was die etwaige Belastung für das Sonnensegel und seine Befestigung im Falle von Sturm oder Gewitter erheblich reduziert.

Sonnensegel für Terrasse: Der Aufbau

Natürlich sieht ein Sonnensegel toll aus: Das wichtigste Kriterium ist jedoch nicht die Optik, sondern die Funktion: Es geht um das Spenden von Schatten. Eine der wichtigsten Überlegungen in der Planung ist es deshalb, zu beobachten, wie sich der Stand der Sonne im Verlaufe des Tages auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse verändert.

Wenig überraschend sollte das Segel über den Bereich, den es mit Schatten versorgen soll, hinrausragen – am besten mehrere Meter. Denn hier kommt der Nachteil des Sonnensegels im Vergleich zum Sonnenschirm zum Tragen: Es ist fest verankert und lässt sich nicht einfach so von einem Platz zum anderen bewegen.

Das Sonnensegel sollte ein Gefälle von rund 30 Grad aufweisen. Das verhindert, dass sich Regenwasser auf dem Segel ansammelt und fördert die Langlebigkeit. Richtig angebracht überstehen Sonnensegel die ganze Saison und müssen zwischendrin auch nicht abmontiert werden.

Auch elektrisch möglich

Es ist nicht jedermanns Sache, in jeder Saison das Segel händisch montieren oder abmontieren zu müssen bzw. bei möglichem Sturm einholen zu müssen. Deshalb gibt es mittlerweile am Markt auch Lösungen mit Elektromotor: Ähnlich wie bei einer Markise.

Markise
Eine Markise mit Elektrimotor bietet nicht nur optimalen Sonnenschutz, sondern kann auch elektrische ausgefahren werden.

Besonders toll: Elektrische Sonnensegel sind oft mit Sensoren ausgestattet, die (starken) Wind oder Regen erkennen und bei Bedarf das Segel automatisch einziehen. Das nimmt einem die Sorge und die Bedenken, die man im Falle von Schlechtwetter natürlich hätte.

Sonnensegel für Terrasse: Vorteile im Überblick

Als größter Vorteil im Vergleich zum Sonnenschirm lässt sich herausheben, dass das Sonnensegel mehr Schatten spendet, weil die Fläche deutlich größer ist. Gleichzeitig benötigt es aber keine Stellfläche, weil es einfach an der Fassade per Halterung montiert wird. Bei einer fachmännischen Anbringung ist das Sonnensegel äußerst stabil gegen Wind und Wetter.

Auch wenn funktionelle Vor- und Nachteile im Vordergund stehen sollten, so muss man trotzdem die einzigartige Optik des Sonnensegels hervorheben, die für ein tolles Urlaubsfeeling sorgt und damit wohl viele Interessenten überhaupt erst auf sich aufmerksam macht. Die Farbenauswahl ist froh: Auch kreativere Geschmäcker kommen hier auf ihre Kosten.

Viele fragen sich auch, ob man das Sonnensegel waschen kann. Kurze Antwort: Ja! In den meisten Fällen ist das problemlos möglich.

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