Sonntag, 13. Juni 2021
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Keramik für die Fassade: Diese Möglichkeiten gibt es

Wer an Keramik für die Fassade denkt, hat vermutlich historische Fassaden kleiner Häuser aus südlichen Ländern wie Italien oder Portugal im Kopf. Doch das ist längst passé: Keramik hat es als hochmodernes Fassadenmaterial bis ganz nach oben geschafft – und das überrascht nicht, wenn man sich den Baustoff genauer ansieht.

Was es über Karamik als Fassadenmaterial zu wissen gibt, erläutern wir für Sie in dieser Übersicht.

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Keramik für die Fassade: Warum eigentlich?

Als Keramik bezeichnet man prinzipiell Baustoffe, die aus mineralischen Komponenten bestehen und gebrannt werden. Man unterschiedet zwischen Feinkeramik (Korngröße < 1mm) und Grobkeramik (Korngröße > 1 mm).

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass Keramik (fast) nur bei Bürogebäuden oder öffentlichen Einrichtungen verwendet würde, hat der Baustoff mittlerweile auch festen Einzug im privaten Hausbau gefunden. Kunden entscheiden sich vor allem aus Gründen der Sicherheit, Farbechtheit, Gestaltungsvielfalt und wegen des geringen Pflegeaufwands für das Material.

Keramik für die Fassade: Einsatzarten

Keramik ist für den Einsatz als vorgehängte und hinterlüftete Fassade (VHF) bestens geeignet. Renommierte Hersteller produzieren dafür aktuell vor allem Großformatfliesen, die in vielen verschiedenen Farben erhältlich sind. Die Fassade kann aber auch als einschalige Konstruktion ausgebildet sein.

Keramiktafeln für die VHF basieren auf den gleichen Grundstoffen wie herkömmliche Keramikfliesen, die auch im Nassbereich zum Einsatz kommen. Für Fassaden setzt man in der Regel jedoch großformatige Elemente (600 x 600 oder 600 x 1200 Millimeter) ein.

Keramikfassade: Die Vorteile

Keramik hält als Baustoff jeglicher Witterung – superheiß oder eiskalt – stand und besitzt auch insgesamt eine hohe Lebensdauer. Keramik korridiert im Vergleich zu metallischen Baustoffen nicht. Es ist außerdem nicht brennbar: Dem Brandschutz des Hauses ist also mit dem Einsatz von Keramik auch genüge getan.

Auch den Ökopunkt bekommt Keramik problemlos umgehangen: Denn der Baustoff ist recyclebar und enthält in der Regel keine Schadstoffe. Die Auswahl an Farben und Formen ist hier übrigens weitreichend: Sehen Sie sich verschiedene Muster am besten bei einem Fachhändler an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche sie favorisieren!

Nachteil: Weil der Baustoff maximal 3 Prozent Wasser aufnimmt, sollte die Oberfläche zusätzlich verschlossen werden – etwa durch eine Glasur.

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