Montag, 14. Juni 2021
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Thermografie: Mit Hightech Wärme-Lecks ausfindig machen

Die Thermografie kann interessante Aufschlüsse bei Alt- und Neubau geben.
Die Thermografie kann interessante Aufschlüsse bei Alt- und Neubau geben.

Durch steigende Energiepreise und das wachsende Klimabewusstsein hat die Gebäudedämmung massiv an Bedeutung gewonnen. Steht bei Ihnen eine thermische Sanierung ins Haus, kann die Thermografie wertvolle Erkenntnisse liefern. Doch auch bei Neubauten fördert Sie oft Interessantes zu Tage.

Bei der Thermografie handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, dass Infrarotstrahlung sichtbar macht. Mit den Wärmebildkameras ist es also möglich, energetische Schwachstellen an Gebäuden ausfindig zu machen. Das Ergebnis: Effektive und kostensparende Lösungen.

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Nützlich bei Alt- und Neubauten

Mit der Wärmebildkamera kann schnell aufgedeckt werden, an welchen Stellen ein Gebäude Wärme abgibt. Mithilfe der Aufnahmen kann Ihnen der Experte das Problem nicht nur veranschaulichen, sondern auch Lösungen liefern, die an der Schwachstelle ansetzen. Häufig können so Kosten reduziert werden.

Nach erfolgter Sanierung kann eine erneute Messung mit einer Wärmebildkamera erfolgen. Der Experte kann so feststellen, ob die Arbeiten fachgerecht durchgeführt wurden und ob sie das gewünschte Ergebnis liefern.

Doch nicht nur bei Altbauten lassen sich Wärme-Lecks auf diese Art ermitteln. Auch bei Neubauten wird die Thermografie eingesetzt um etwaige Baumängel und daraus resultierende Wärmeverluste aufzudecken.

Die Thermografie-Basics

Wie bei jeder Beratung sollten Sie auch hier unbedingt auf die fachliche Qualifikation des Anbieters achten. Gerade bei verdächtig günstigen Angeboten sollten Sie die Referenzen und Qualifikationen genau unter die Lupe nehmen. Prüfen Sie auch den Paketinhalt und erkundigen Sie sich über mögliche Zusatzkosten.

Damit Sie den größtmöglichen Nutzen haben, sollte das Angebot nicht nur die Aufnahmen selbst beinhalten, sondern auch eine entsprechende Auswertung mit anschließender Fachberatung. Hier profitieren Sie von einer detaillierten Analyse mehr als von einem Kurzbericht. Ebenfalls interessant sind die empfohlenen Maßnahmen. Klären Sie daher im Vorhinein ab, ob das Angebot auch diese Leistungen beinhaltet.

Thermografie durch den Fachmann

Um aussagekräftige Aufnahmen zu erhalten, sind bestimmte Faktoren zu berücksichtigen. Dazu zählt vor allem die Witterung. Ideal ist hierfür der Winter, aber auch zu anderen Jahreszeiten können erfahrene Thermografen aussagekräftige Aufnahmen machen.

Neben Außenaufnahmen zählen zu einer fundierten Termografie aber auch Innenaufnahmen. Erst dadurch ergibt sich ein Gesamtbild und die Wahrscheinlichkeit von Fehlinterpretationen sinkt auf ein Minimum.

Da die Aufnahmen alleine dem Hausbesitzer nur bedingt weiterhelfen, werden Sie in der Regel noch von einem Energieberater analysiert. Er erstellt einen Sanierungsplan mit vorgeschlagenen Maßnahmen. Oft sind auch Kosten-Nutzen-Rechnungen angeführt.

Vorsicht vor miesen Tricks

Leider tummeln sich auch unseriöse Anbieter im Bereich der Thermografie. Ein gängiger Trick ist es, Hausbesitzern thermografische Aufnahmen ihrer vermeintlich schlecht gedämmten Fassade zu zeigen um ihnen weitere Leistungen aufzuschwatzen. Tatsächlich wurden aber nur ungünstige Aufnahmezeiten gewählt oder Kameraeinstellungen modifiziert. Setzen Sie daher auf Thermografie von unabhängigen Experten.

Kosten für Gebäude-Thermografie

Auch hier ist der Preis abhängig vom Leistungsumfang. Bei kleineren Immobilien werden nicht selten Pauschalpreise vereinbart. Geht es um die thermografische Beurteilung größerer Liegenschaften, erfolgt die Abrechnung in der Regel auf Stundenbasis.

Im Netz finden Sie Angebote im Bereich von 100-500 Euro. Für eine solide Untersuchung mit mehreren thermografischen Aufnahmen und einer Maßnahmenempfehlung sollten Sie mit Kosten ab 350 Euro rechnen.

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