Start Blog

Garage mit Rolltor: Die Vor- und Nachteile im praktischen Überblick

Das Rolltor glänzt vor allem durch den sehr geringen Platzbedarf.
Das Rolltor glänzt vor allem durch den sehr geringen Platzbedarf.

Ein Rolltor ist im Grunde ein Rollladen für die Garage. Warum das Rolltor für die Garge so stark nachgefragt wird, hat einfache Gründe: Es ist im Vergleich zu anderen Toren günstig und die Montage ist mit etwas handwerklichen Geschick auch selbst möglich.

Doch hält das Preis-Leistungsverhältnis, was es verspricht? Oder ärgert man sich im Nachhinein und montiert dann erst recht ein anderes Tor? Wir haben die Vor- und Nachteile für Sie zusammengefasst und zeigen Ihnen, was es zu beachten gilt.

Mehr zum Thema Garage und Carport:

Carport aus Holz: Geld sparen mit dem Baustoff Holz

Garage und Carport: Durch clevere Planung Geld sparen

Rolltor für die Garage: So funktioniert es

Beim Rolltor versteckt sich das aufgerollte Garagentor praktisch in einem Kasten unter der Garagendecke. Es ist also vor allem dann ideal, wenn Platzmangel herrscht. Kein Wunder also, dass es neben dem Schwing- oder Sektionaltor eines der beliebtesten Tore ist.

Insgesamt sind Rolltore sehr platzsparend und ermöglichen auch die direkte Nutzung des Raumes vor der Garage. Da die Decke frei bleibt, kann diese als zusätzlicher Stauraum in der Garage genutzt werden. Der Antrieb außerhalb der Konsole ist obendrein sehr wartungsfreundlich.

Rolltor für die Garage: Die Nachteile

Das Rolltor ist oft günstiger als seine Konkurrenten. Das liegt auch an der verminderten Sicherheit. Ein Rolltor ist daher vor allem für jene Garagen geeignet, in denen keine Wertgegenstände aufbewahrt werden und die Ansprüche entsprechend gering sind, wie etwa reine Lagerräume. Zusätzliche Sicherheitskomponenten sind in der Regel beim Anbieter problemlos zu haben – allerdings muss man darauf achten, dass diese nicht den Preisvorteil wettmachen.

Ein weiterer von Bauherren empfundener Nachteil ist die Optik. So empfinden viele ein Rolltor als „billig“ aussehend. Ein Sektionaltor sieht von außen oft besser aus: Allerdings sind auch beim Rolltor individuelle Farbkombinationen möglich, die problemlos mit der Fassadenfarbe kombiniert werden können.

Ein logisches Manko: Es ist nicht möglich, eine Schlüpftür einzubauen. Das Garagentor muss also immer komplett geöffnet sein, um hinein oder hinaus gehen zu können.

Das sind die Vorteile

Das Rolltor glänzt vor allem durch den sehr geringen Platzbedarf. Auch vor der Garage wird kein gesonderter Platz benötigt, um das Tor montieren zu können. Darüber hinaus ist es besonders flexibel: Es ist an fast allen Garagen montierbar und Ungleichheiten am Boden oder an der Toröffnung lassen sich mit dem Rolltor wunderbar ausgleichen.

Die Flexibilität zeigt sich auch am Antrieb: Dieser ist sowohl elektrisch möglich, als auch ohne elektrischen Motor. Die Montage ist in beiden Fällen durch geübte Handwerker selbst möglich.

Wegen des geringen Platzbedarfs ist die Durchfahrtshöhe voll nutzbar. Je nach Modell und Hersteller sind beim Rolltor Breiten von vier bis fünf Metern möglich.

Montage und Kosten

Die Montage des Rolltors gestaltet sich vergleichsweise recht einfach. Es ist nicht wie etwa beim Sektionaltor eine Deckenschiene von Nöten. Eine exakte Arbeitsausführung ist bei der führenden Schiene jedoch auch hier notwendig, damit die Lamellen nicht verkanten. Der Einbau sollte darüber hinaus immer von mindestens zwei Personen erfolgen.

Viele Onlineshops bieten Ihnen die Möglichkeit, ein Rolltor zu konfigurieren. Hier können Sie direkt die Größe eingeben und alle Zusatzfunktionen, das passende Zubehör und die Farbe auswählen. Hat ihre Garage ein Standardmaß, zeigt sich das natürlich im Preis, denn sonst wird eine Maßanfertigung notwendig. Insgesamt liegt der Preisbereich für Rolltore zwischen 100 und 500 Euro.

Beliebte Artikel

Schon gelesen?

Spiegelglas, Fensterfolie

Fenster mit Spiegelglas für Sicht-, Sonnen- und Hitzeschutz

Spiegelglas ist mehr als nur speziell: Es ist halbdurchlässig und nur einseitig durchschaubar. Es wird deshalb auch Spionglas genannt. Das Glas sieht an Gebäudefassaden...
Sowohl beim Neubau als auch bei einer Sanierung geeignet: Die Aufsparrendämmung

Die Aufsparrendämmung: Darum ist sie eine gute Wahl für Ihr Dach

Bei der Aufsparrendämmung handelt es sich ohne Zweifel um die bauphysikalisch optimalste Dämmung des Daches. Dabei wird über die gesamte Dachfläche, oberhalb der Sparren,...
Stabilität und der Sicherheitsgedanke machen die Mauerwerksbauweise zum Favoriten für viele Bauherren.

Vollziegel: Kalksandstein oder Ton für den Mauerwerksbau?

Der Mauerwerksbau ist nach wie vor eine der beliebtesten Bauarten für Bauherren quer durch Europa. Die Beständigkeit und das Sicherheitsgefühl tragen dazu bei, dass...
Mann steht auf einer Teleskopeiter und wechselt Glühbirne an Hauswand

3 Dinge, die Sie vor dem Kauf einer Teleskopleiter beachten sollten.

Worauf kommt es beim Kauf einer Teleskopleiter an und welche Vorteile bietet diese gegenüber Schiebeleitern? in diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, worauf Sie wirklich...
Hausdach, braune Ziegel

Dachformen beim Hausbau: Das sind die wichtigsten Varianten

Als „fünfte Fassade“ bildet das Dach beim Hausbau einen elementaren Bestandteil der Planung und Realisierung. Unbedingt beachtet werden sollte, dass Dächer beispielsweise Schnee- sowie...
GDPR Cookie Consent mit Real Cookie Banner