Standleuchten: Beim Kauf unbedingt auf diese Dinge achten | Ratgeber

Im Hinblick auf Beleuchtung sind Standleuchten ein wahrer Allrounder. Für jeden Zweck findet sich die richtige Leuchte und auch optisch sind sie eine echte Aufwertung für Ihr Wohnzimmer oder Ihr Büro.

Sie bieten viel Flexibilität und sind in unzähligen Varianten erhältlich. Doch welche Stehlampe eignet sich für welchen Zweck? Und was sollten Sie bei der Wahl Ihrer neuen Lampe beachten?

Im Folgenden klären wir Sie über die Unterschiede der verschiedenen Varianten auf und zeigen Ihnen, woraus Sie beim Kauf achten müssen.

Was muss eine Standleuchte können?

Deckenlampen sind aus kaum einem Wohnzimmer mehr wegzudenken, doch wirklich gemütlich wird die Atmosphäre erst mit einer Stehlampe.

Die Wahl richtiger Standleuchten hängt zum einen von der Bauform des Raumes und zum anderen vom vorgesehenen Zweck der Lampe ab. Es macht einen Unterschied, ob du eine Lampe zum Lesen, zum Entspannen oder doch zum Arbeiten verwendest. Je nach Einsatzbereich solltest du Folgendes bedenken:

  1. Die Lichtfarbe

Die gängigen Lichtfarben lassen sich in drei Kategorien unterteilen: warmweiß, neutralweiß oder kaltweiß und tageslichtweiß.

  • Warmweiße Leuchtmittel sorgen für eine angenehme und gemütliche Atmosphäre und eignen sich am besten für Wohn-, Ess- und Schlafbereiche. Warmweißes Licht liegt unter 3.300 Kelvin.
  • Neutralweißes Licht (3.300 bis 5.300 Kelvin) hingegen hebt Kontraste besonders hervor und sorgt für eine detailreiche Sicht. Diese Lichtfarbe bietet sich primär in Küchen und Bädern an. Tageslichtweiß ähnelt, wie der Name bereits vermuten lässt, dem natürlichen Tageslicht.
  • Tageslichtweiß eignet sich am besten für Arbeitsplätze und Werkstätten, da es die Konzentrationsdauer und Aufmerksamkeit fördern soll. Ab 5.300 Kelvin und höher spricht man von tageslichtweiß.
Farbtemperaturskala Kelvin, LichtfarbenFoto: WinWin / stock.adobe.com
Welche Lichtfarbe eine Standleuchte haben soll, hängt von dem Zweck der Beleuchtung ab.
  1. Direkte und indirekte Beleuchtung

Ob du dich für eine Standleuchte mit direktem oder indirektem Licht entscheidest, hängt ganz vom Zweck der Lampe ab. Während sich indirektes Licht eignet, um dunkle Ecken auszuleuchten, bietet sich direktes Licht hauptsächlich zum präzisen Arbeiten oder Lesen an.

Mutter sitzt auf der Couch und liest ihrem Kind ein Buch im Schein einer Standleuchte vorFoto: JenkoAtaman / stock.adobe.com
Verstellbare Standleuchten können direktes oder indirektes Licht spenden.
  1. Dimmbarkeit

Wenn du dich für eine Standleuchte mit regelbarer Dimmbarkeit entscheidest, profitierst du von maximaler Flexibilität. Hierüber kannst du die Helligkeit des Lichts jederzeit genau an deine Bedürfnisse anpassen.

In der Regel haben Sie beim Kauf die Wahl zwischen Halogenstandleuchten und Standleuchten mit integrierten LEDs. Um hohe Stromkosten zu vermeiden, sollten Sie sich immer für eine Energiesparlampe, also eine Standleuchte mit LEDs entscheiden.

Was der Unterschied zwischen einer Energiesparlampe und einer LED ist, erfahren Sie hier.

Arten von Standleuchten

Um Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Varianten von Standleuchten zu geben, haben wir die grundlegenden Arten im Folgenden für Sie zusammengefasst und mit den entsprechenden Einsatzbereichen versehen:

Standleuchten als Hauptbeleuchtung

Standleuchten, welche als Hauptbeleuchtung genutzt werden, müssen einiges an Leistung erbringen. Folgende Stehleuchten können hier infrage kommen:

  • Die Bogenleuchte:

Die Bogenleuchte lässt sich in jeden Raum integrieren und sorgt für optimale Beleuchtung. Sie besteht aus einem stabilen Sockel und einem weiten Bogen, an dessen Ende sich die Leuchte in Form eines klassischen Lampenschirms oder einer Kugellampe befindet. Der Bogen schwebt elegant über dem zu beleuchtenden Bereich und eignet sich ideal, um Sofa, Couch oder eine Bar zur Geltung zu bringen.

  • Der Deckenfluter:

Der Deckenfluter besitzt einen stabilen Standfuß und einen zumeist nach obenhin geöffneten Leuchtkörper, welcher die Decke bestrahlt. Deckenfluter nehmen wenig Platz weg und spenden je nach Leistung genug Licht, um einen Raum zu erhellen.

  • Flexible Standleuchten:

Flexible Standleuchten besitzen in der Regel mehrere Leuchtpunkte, welche auf unterschiedliche Stellen im Raum gerichtet werden können.

Standleuchten als Zusatzbeleuchtung

Als Zusatzbeleuchtung eignen sich Standleuchten vorwiegend dafür, dunkle Ecken im Raum auszuleuchten. Sie sind in verschiedenen Varianten erhältlich, zum Beispiel:

  • Stehleuchte mit Leselampe:

Als wahrer Klassiker bei Lesefans gilt die Stehleuchte mit verstellbarem Arm. Während die große Lampe den Raum ausleuchtet, ist der verstellbare Arm speziell für präzise Beleuchtung ausgelegt.

  • Die Leuchtsäule:

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Säule, welche eher indirektes Licht abgibt. Leuchtsäulen sind in der Regel oben und unten geöffnet und ansonsten mit Papier, Stoff oder dünnem Plastik ummantelt. Sie geben eher wenig Licht ab, sorgen dafür für ein gemütliches Raumgefühl.

  • Dimmbare Stehleuchten:

Stehleuchten können in beinahe jeder Variante als Zusatzbeleuchtung verwendet werden. Wichtig hierfür ist nur, dass die Lampe einen Dimmer besitzt, welcher es ermöglicht, die Helligkeit der Lampe anzupassen.

Standleuchten als Dekorationselement

Abgesehen von ihrer Funktionalität werden Stehlampen häufig als Dekoration eingesetzt. So ziemlich jede Variante von Stehleuchten kann zugleich Dekoration sein, besonders beliebt sind jedoch:

  • Papierstehlampen
  • Designerstehlampen
  • Stehlampen aus Holz
  • Intelligente Stehlampen (Smart-Home-Lampen)

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