Montag, 14. Juni 2021
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Obstbäume: Diese vier Arten sind besonders begehrt

Süß, lecker und gesund: Ungespritzte Früchte der Obstbäume aus dem eigenen Garten sind ein Hochgenuss.
Süß, lecker und gesund: Ungespritzte Früchte der Obstbäume aus dem eigenen Garten sind ein Hochgenuss.

Süße, saftige und ungespritzte Früchte aus dem eigenen Garten direkt vom Baum zu naschen ist für Alt und Jung ein Hochgenuss. Denn die frischen Früchte der Obstbäume schmecken nicht nur superlecker, nein, sie sind auch noch gesund und voll von wertvollen Inhaltsstoffen.

Damit Sie auch Freude an Ihren Obstbäumen haben, raten viele zum Kauf von resistenten Sorten. Hier kommen Sie ziemlich sicher ohne Spritzmittel aus, da diese Sorten robuster und so weniger anfällig für Krankheiten sind. Einer ertragreichen und ungespritzten Ernte steht so nichts im Wege.

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Gartenbäume: Diese Baumarten sind besonders beliebt

1. Der Apfelbaum: König der Obstbäume

Im deutschsprachigen Raum ist der Apfel das beliebteste Obst. Die Deutschen verputzen fast 20 Kilo Äpfel pro Kopf und Jahr, die Österreicher kommen immerhin auf rund 14 Kilo. Abgesehen davon stellt der Apfelbaum auch keine besonders hohen Anforderungen an Standort und Pflege. Ein regelmäßiger Schnitt in den Wintermonaten Januar bis Februar reicht in der Regel aus, um eine ertragreiche Ernte einzufahren.

Trockenphasen im Sommer vertragen Apfelbäume deutlich leichter als Staunässe. Im Bedarfsfall muss eine Drainageschicht eingebracht werden, um den Baum zu schützen.

Es gibt über 1.500 Apfelsorten, von denen wiederrum rund 40 marktüblich sind. Sie haben also eine riesige Auswahl. Erkundigen Sie sich daher beim Kauf bei einem Fachberater, welche Sorte er für Ihre Ansprüche empfiehlt. Tipp: Es gibt auch zahlreiche regionale Apfelsorten, die gut auf das jeweilige Mikroklima der Region angepasst sind.

2. Obstbäume: Wie steht’s mit einem Birnenbaum?

Auch bei Birnen haben Sie eine große Auswahl an Sorten, die sich unter anderem in Reifezeiten und Verwendungszweck unterscheiden. In der Regel entscheiden sich Gartenbesitzer für die Sorten der Tafelbirne. Sie haben die typische Birnenform und sind zum Rohverzehr bestens geeignet.

Kochbirnen hingegen sind im rohen Zustand ungenießbar, eignen sich aber hervorragend für Kompott oder Eingemachtes. Mostbirnen werden, wie der Name verrät, für die Herstellung von Birnenmost verwendet. Sie sind klein und roh gegessen kein sonderlicher Genuss.

Beim Kauf eines Birnenbaums können Sie sich neben marktüblichen Sorten auch für eine alte Birnensorte entscheiden und so deren Fortbestand sichern. Übrigens: Da Birnenbäume nicht selbstbefruchtend sind, brauchen Sie einen weiteren Baum als Befruchter. Es empfiehlt sich also zwei oder mehrere Birnenbäume zu pflanzen. Wenn Sie Birnensorten mit verschiedenen Erntezeiten wählen, haben Sie vom Sommer bis in den Herbst immer frische Birnen.

3. Blütenpracht: Der Kirschbaum

Kirschbäume bereichern den eigenen Garten nicht nur durch ihre süßen Früchte. Im Frühjahr bezaubern Sie durch ihre herrlich duftenden und üppigen Blüten. Und in der Regel bedeutet ein großer Blütenstand auch eine gute Ernte. Die Sorten der Sauerkirsche sind meist selbstfruchtbar, während Süßkirschen meist einen Befruchterbaum benötigen. Darum sollten Sie sich auch vor dem Kauf eines Kirschbaumes beim Fachpersonal über die Eigenschaften und Ansprüche erkundigen.

4. Obstbäume: Auch einen Zwetschgenbaum?

Für diese leckeren Früchte dürfen Sie sich bei den alten Römern bedanken. Denn vor über 2000 Jahren brachten Sie die Zwetschge von Asien nach Europa. Die Zwetschge ist aber nicht nur frisch vom Baum genascht ein Hochgenuss. Auch als Kuchenbelag oder eingeweckt als Kompott sind die Früchte ein Geschmackserlebnis.

Klar, auch beim Kauf eines Zwetschgenbaumes haben Sie die Auswahl aus verschiedenen Sorten. Wer nur einen kleinen Hausgarten besitzt, kann beispielsweise auf eine Sorte der Säulen-Zwetschge zurückgreifen. Sie besitzen einen säulenartigen Wuchs und sind daher besonders platzsparend. Setzen Sie auch hier auf die Fachberatung beim Kauf.

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