Sonntag, 13. Juni 2021
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Kachelofen kaufen: Diese Dinge sollten Sie vorher wissen

Ein Kachelofen speichert die bei der Verbrennung entstehende Wärme und gibt sie über längere Zeit wieder an die Umgebung ab.
Ein Kachelofen speichert die bei der Verbrennung entstehende Wärme und gibt sie über längere Zeit wieder an die Umgebung ab.

Kachelöfen werden seit Jahrhunderten zur Beheizung von Wohnräumen eingesetzt und noch heute erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Das liegt zum einen an der von ihnen Abgegebenen Strahlungswärme, die viele als besonders angenehm empfinden. Zum anderen liegt es am Design. Denn ein Kachelofen verleiht dem Raum eine besondere Atmosphäre.

Ob Sie sich nun für ein Modell mit modernen Formen und klaren Linien entscheiden oder ob Sie die klassische Ausführung mit üppigen Verzierungen und traditionellen Kachelmustern bevorzugen, ist ganz Ihnen überlassen. Jedenfalls haben Sie so die Möglichkeit auch in modern eingerichteten Wohnräumen einen Kachelofen installieren zu lassen, der sich optimal in das Gesamtbild einfügt.

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Kachelofen kaufen: So funktioniert er

Das Prinzip eines Kachelofens ist so einfach wie genial. Neben dem Brennraum besteht ein Kachelofen unter anderem aus keramischen Heizzügen. Anstatt nun die heißen Abgase ungenutzt durch den Schornstein ziehen zu lassen, gelangen sie erst über eben diese Heizzüge zum Schornstein. Dadurch erhöht sich der Weg, den die Abgase zurücklegen müssen und die Wärme kann in den Schamottesteinen gespeichert werden. Nach und nach geben sie diese Wärme wieder an die Umgebung ab. Ein Kachelofen muss daher nicht zwangsläufig befeuert sein, um Wärme abzugeben. Je nach Ausführung kann es ausreichend sein, den Ofen zwei- bis dreimal täglich anzuheizen.

Kachelofen kaufen: Wie wirtschaftlich ist er?

Machen Sie die Entscheidung, einen Kachelofen anzuschaffen nicht nur von den Anschaffungskosten abhängig. Verglichen mit anderen Heizungsarten haben Sie nämlich an einem fachmännisch geplanten und gebauten Kachelofen wahrscheinlich deutlich länger Freude.

Mit etwas körperlichem Einsatz können Sie auch die Betriebskosten verringern. Optimales Brennholz mit geringer Feuchtigkeit ist beispielsweise deutlich teurer als frisches, ungespaltenes Holz. Wer also die notwendigen Fertigkeiten besitzt und selbst zur Axt greifen will, kann beim Brennholz teils kräftig sparen. Aber bei der Lagerung von Brennholz gibt es einige Dinge zu beachten, die wir hier für Sie zusammengefasst haben.

Kachelofen mit Wassertasche

Ist ein Kachelofen mit einem Wärmetauscher ausgestattet, so spricht man von wasserführenden Kachelöfen. So kann ein Teil der Verbrennungswärme auf das Heizwasser übertragen werden und so die Zentralheizung unterstützen oder zur Warmwasserbereitung dienen.

Welche Arten von Kachelöfen gibt es?

Die Auswahl des passenden Kachelofens gestaltet sich oft schwierig. Neben zahlreichen optischen Variationen gibt es auch verschiedene technische Ausführungen, die auf die gewünschte Nutzungsart abgestimmt werden sollten. Grundsätzlich ist zwischen vier Bauarten zu unterscheiden.

Die wohl bekannteste Form ist der Grundofen. Die Befeuerung erfolgt mit Scheitholz und ohne Einsatz (Rost). Man spricht daher auch von rostloser Feuerung. Auch wenn das Aufheizen des Grundofens etwas länger dauert, gibt er später über lange Zeit hinweg diese Wärme wieder an die Umgebung ab.

Der Warmluft-Kachelofen funktioniert ähnlich wie der Grundofen, besitzt aber spezielle Schächte, in denen Luft an der Ofenhülle vorbeigeführt wird. Die angesaugte kalte Luft nimmt Heizungswärme auf und strömt danach erwärmt wieder aus dem Schacht. Dadurch ist ein schnelleres Aufheizen des Raumes möglich. Allerdings kühlt der Ofen dadurch auch schneller wieder ab. Bei Warmluft-Kachelöfen erfolgt die Wärmeverteilung also vornehmlich über warme Luft und weniger durch Strahlungswärme.

Kachelofen kaufen: Weitere Arten

Der Kombi-Kachelofen vereint die Eigenschaften von Grundofen und Warmluft-Kachelofen. Durch die zirkulierende Raumluft ist ein schnelles Aufheizen des Wohnraumes möglich. Zusätzlich wird die in den Schamottesteinen gespeicherte Wärme nach und nach in Form von Strahlungswärme an die Umgebung abgegeben.

Etwas komplizierter ist es beim sogenannten Luft-Hypokausten-Ofen. Hier zirkuliert Luft in einem geschlossenen System. Sie erwärmt sich im Ofen und gelangt über Kanäle in andere Räume. Diese Kanäle sind oft mit Kacheln verkleidet, welche die Wärme in Form von Strahlungswärme wieder abgeben. Sinkt die Temperatur, so strömt die Luft zurück in den Kachelofen und der Vorgang beginnt erneut.

Setzen Sie auf jeden Fall von Angang an auf eine fachmännische Beratung. So vermeiden Sie böse Überraschungen und haben wahrscheinlich lange Freude an Ihrem Kachelofen.

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