Freiflächenheizung im Außenbereich: Diese Kosten fallen an

Eine Freiflächenheizung klingt nicht nur toll, sie ist es auch: Wen stört es nicht, die Einfahrt voller Schnee oder sogar Eis zu haben und in der eisigen Morgenkälte mit der Schneeschaufel schuftend vor dem Haus zu stehen? Abhilfe schafft hier eine unter dem Boden der Einfahrt verlegte Heizung. In dieser Übersicht soll es darum gehen, mit welchen Kosten Sie bei einer solchen Freiflächenheizung etwa rechnen müssen.

Wir haben einen praktischen Überblick zusammengestellt, damit Sie schon im Vorhinein wissen, was in etwa auf Sie zukommt.

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Freiflächenheizung: Schluss mit Eis und Schnee in der Einfahrt

Freiflächenheizung: Warum überhaupt?

Eine Freiflächenheizung sieht man zugegebenermaßen nicht allzu oft. Sie wird eher als „Luxusausstattung“ empfunden. Das ist jedoch alles eine Frage der Perspektive und der Prioritäten. Klar ist: Schneeräumen und Eis kratzen gibt es mit der Freiflächenheizung nicht mehr.

Keinesfalls verwendet man die Freiflächenheizung nur für die Einfahrten von Einfamilienhäusern. Sie kommt auch auf öffentlichen Gehwegen, Brücken und anderen Plätzen zur Anwendung: Überall dort, wo Unfallrisiken minimiert werden sollen. Weitere Details zur Freiflächenheizung und was beim Bodenbelag zu beachten ist, lesen Sie in diesem Artikel.

Freiflächenheizung: Welche Kosten sind zu erwarten?

Die Freiflächenheizung gibt es in verschiedenen Größen und Stärken.
Üblicherweise sind Heizleiter zwischen 2 und 12 Quadratmetern groß. Die Stärke reicht von 300 bis 600 Watt pro Quadratmeter. Ein weiterer Kostenpunkt ist, ob die Heizung unter Asphalt oder Beton verlegt wird.

So kostet eine Matte für Gussasphalt mit fünf Quadratmetern und einer Stärke von 300 Watt rund 300 Euro. Eine Heizmatte für eine Betoneinbringung kostet für die gleiche Größe und Stärke etwa 230 Euro.

Freiflächenheizung: Kosten im Überblick

Zu beachten sind außerdem die Preise für das Zubehör. Benötigt werden zur Montage zunächst Verlegestege für die Heizkabel. Hier kommen Sie für 10 Stück auf rund 20 Euro. Pro Quadratmeter sind etwa drei bis vier Stück der Stege erforderlich.

Der Temperaturregler bzw. Thermostat, den Sie zur Steuerung der Heizung selbstverständlich benötigen, schlägt mit rund 120 Euro zu Buche. Mit ihm lassen sich obere und untere Grenzwerte einstellen. Er verfügt über einen Fühler mit drei Metern Länge.

Die Flächenheizungssteuerung mit Eis- und Schneesensor verfügt über eine digitale Feuchtigkeits- und Temperatursteuerung für die Freiflächenheizung und hat, kombiniert mit ein bis zwei Temperaturfühlern, die Aufgabe, Eis und Schnee frühzeitig zu erkennen. Die Steuerungseinheit kostet rund 550 Euro.

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