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Elektrosmog reduzieren: So verringern Sie unnötige Strahlung

Strommast
Elektrosmog ist nicht nur ein Problem von außen. Die zahlreichen elektrischen Helferchen im Haushalt sind ebenfalls Ursache von Elektrosmog.

Elektrogeräte machen das Leben einfacher. Ein Alltag ohne die elektrischen Helferchen ist in der westlichen Welt kaum denkbar. Aber nicht immer ist die ständige Nutzung unbedenklich: Etliche Studien belegen mittlerweile einen (negativen) Einfluss auf den menschlichen Körper durch verschiedenste Arten von Elektrosmog. Elektrosmog zu reduzieren hat deshalb für viele eine hohe Priorität.

Gerade in Zeiten klimabewussten Denkens machen sich deshalb immer mehr Menschen Gedanken über die Reduktion von Elektrosmog im Haushalt.

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Elektrosmog reduzieren: Dort kommt er her

Unter Elektrosmog versteht man alle täglichen Belastungen des Menschen und der Umwelt durch technisch erzeugte, künstliche Felder: Elektrisch, magnetisch und elektromagnetisch. Von mehreren dieser Felder nimmt man in der Wissenschaft an, dass sie negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. Die Felder entstehen überall dort, wo Ladungsunterschiede herrschen oder sich elektrische Ladung bewegt, wobei Letzteres bei fließendem Strom der Fall ist.

Eine weitere Art sind Wechselfelder, die man in hochfrequent und niederfrequent einteilt. Niederfrequente Wechselfelder sind beispielsweise Eisenbahn- und Hochspannungsleitungen, aber auch herkömmliche Haushaltsgeräte. Zu den hochfrequenten Feldern gehören Sendeanlagen für Radio und Fernsehen, Radargeräte und Mobilfunkantennen.

Auswirkungen auf den menschlichen Körper

Zu den nachgewiesenen Effekten des Elektrosmogs gehört eine Erwärmung des menschlichen Körpergewebes im Kopf an konzentrierten Punkten beim Telefonieren mit einem Smartphone (Mobiltelefon). Generell kann man davon ausgehen, dass Körpergewebe auch hochfrequente Strahlung absorbiert und sich das Gewebe dadurch erwärmt.

Die Absorbierung von Strahlung kann aber auch die Durchlässigkeit von Zellmembran im Körper beeinflussen. Bekannt sind in wissenschaftlichen Studien auch Auswirkungen auf die Hormone sowie auf das Nervensystem.

Bei allen belegten Effekten ist trotzdem zu sagen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Elektrosmog und einer aktuellen Krankheit nur schwer nachzuweisen ist. Die Einflüsse jedes Menschen und individuelle Lebensstile machen die Bewertung schwierig. Eine kritische Haltung scheint jedoch in Anbetracht der Faktenlage trotzdem angebracht.

Elektrosmog reduzieren: So geht es

Wir haben für Sie einige hilfreiche Tipps zusammengestellt, wenn Ihnen die Reduktion von Elektrosmog im Haushalt wichtig ist:

  • Verzichten Sie jedenfalls im Schlafzimmer auf die Verwendung von Elektrogeräten. Nutzen Sie anstatt eines Radioweckers oder eines Smartphones einen klassischen, analogen Wecker.
  • Schaffen Sie netzfreie Bereiche im Wohnzimmer und im Schlafzimmer (falls nicht schon völlig elektrofrei). Abhilfe schafft hier ein Netzfreischalter.
  • Ohne Netzfreischalter sollte man während des Schlafs mindestens ein bis zwei Meter Abstand zu Stromleitungen halten (vom Kopf weg gemessen).
  • Ziehen Sie nach dem Gebrauch von Elektrogeräten immer auch den Stecker raus. Trotz Ausschalten des Gerätes bleibt immer eine Spannung, die für elektrische Felder sorgen kann.
  • Geräte, die von einem Transformator betrieben werden, sorgen für besonders große Wechselfelder und sollten deshalb weitgehend vermieden werden.
  • Handelt es sich um den Neubau oder die Sanierung eines Hauses, dann verlegen Sie nur abgeschirmte Kabel für die Stromzufuhr.
  • Verzichten Sie eventuell auf eine elektrische Fußbodenheizung.
  • Halten Sie einen Abstand von 200 Metern zu Hochspannungsleitungen.

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