Das Schwedenhaus – Energieeffizient und umweltschonend

Durch das stetig wachsende Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Klimaschutz erfreut sich das Schwedenhaus aktuell wachsender Beliebtheit. Holzhäuser geben einem das Gefühl, verbunden mit der Natur zu sein und sorgen automatisch für eine gemütliche Atmosphäre. Holz ist einer der ältesten Baustoffe der Welt und vereint diverse Eigenschaften, die es zu einem perfekten Baumaterial für Häuser machen.

Im Folgenden erfahren Sie, warum Schwedenhäuser als umweltfreundlich, energieeffizient und klimaschonend gelten und welche Vorteile sie sonst noch mit sich bringen.

Wohnen im Schwedenhaus – die natürlichen Eigenschaften von Holz

Holz ist leicht, belastbar und besitzt hervorragende Eigenschaften für den Hausbau. Beim Bauen überzeugt es vor allem durch die hohe Druckfestigkeit und gleichzeitige Elastizität. Folgende Eigenschaften des Baumaterials sprechen deutlich für den Bau von Schwedenhäusern, wie es beispielsweise bei dem Fjorborg Schwedenhaus der der Fall ist:

  • Natürliche Isolierung: Schon von Natur aus besitzt Holz wärmedämmende Eigenschaften. Diese sorgen dafür, dass in der Heizperiode nur ein geringer Verlust von Wärme entsteht. Diese Eigenschaft spart Energie und damit bares Geld. Noch weiter gesteigert werden kann diese Wärmeeffizienz des Holzhauses durch den Einbau einer modernen Heizanlage, eine gute Dämmung des Dachs und den Einsatz von Wärmeschutzfenstern.
  • Niedrige Leitfähigkeit: Das Schwedenhaus besitzt fantastische Eigenschaften. Im Sommer lässt es die Hitze draußen und im Winter lässt das Material keine Kälte nach drinnen. Selbst bei Minusgraden strahlen die Innenwände des Holzhauses keine Kälte ab. Weitergehend ist sogar nachgewiesen, dass die gefühlte Temperatur in einem Schwedenhaus etwa zwei bis drei Grad höher liegt als bei anderen Baustoffen. Das bedeutet, dass Sie spürbar weniger Heizenergie aufwenden müssen.
  • Feuchtigkeitsregulierung: Holz ist von Natur aus ein guter Feuchtigkeitsregulator. Sobald die Luftfeuchtigkeit steigt, nimmt das Material überschüssige Feuchtigkeit auf und speichert sie ab. Das sorgt nicht nur dafür, dass Fenster und Spiegel nicht beschlagen, sondern stellt zusätzlich ein angenehmes und gleichbleibendes Raumklima her. Sinkt die Luftfeuchtigkeit im Schwedenhaus, wird die gespeicherte Feuchtigkeit von den Wänden wieder abgegeben.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile von Schwedenhäuser aus Holz.

Die Vorteile vom Schwedenhaus

Abgesehen davon, dass Häuser aus Holz optisch sehr ansprechend sind, bringen sie zahlreiche weitere Vorteile mit sich, welche wir im Folgenden auflisten.

Holz als nachhaltiger Baustoff

Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff. Bezüglich des Klimaschutzes ist nicht ausschließlich der Energieverbrauch während der Nutzung eines Schwedenhauses relevant, sondern bereits die gesamte Energie, die für den Bau des Hauses aufgewendet wird. Im Gegensatz zu anderen Baustoffen führt die Verwendung von Holz zu entscheidender CO₂-Vermeidung.

Zusätzlich ist Holz der einzige Baustoff, der Kohlenstoff bindet. Selbst nach dem Verbauen bindet jeder verbaute Kubikmeter Holz langfristig eine Tonne CO₂. Mit dem Bauen eines Schwedenhauses wird der Kohlenstoffspeicher aus dem Wald nicht entfernt, sondern sogar erweitert. Die Verwendung von Holz sorgt für einen endlosen Kreislauf an Erneuerung. Durch den Abbau von Holz wird Platz für neue Bäume geschaffen, welche CO₂ aufnehmen und später zum Hausbau verwendet werden können. Durch stetige Aufforstung handelt es sich hier um ein endloses natürliches Produkt.

Holz sorgt für ein gesundes Raumklima

Frau sitzt im belüfteten Zimmer auf dem SofaFoto: New Africa / stock.adobe.com
Holzhäuser sorgen für ein gesundes Raumklima

Standen Sie einmal in einem Schwedenhaus, ist Ihnen das fühlbar angenehme Raumklima bekannt. Holz hilft, den Feuchtigkeitsgehalt in der Luft zu regulieren, was unabhängig von Jahreszeit und Wetter eine besonders wohngesunde Umgebung schafft.

Kurze Bauzeiten

Während Häuser aus Stein oft über mehrere Monate entstehen, werden Holzfertighäuser innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt. In einer trockenen Werkhalle werden alle Bauteile hergestellt und anschließend am Wunschort zusammengefügt. Die Gestaltung obliegt dabei ganz dem Bauherren beziehungsweise der Baufrau. Dem Besitzer steht frei, sich für eine Holz- oder Putzfassade zu entscheiden. Letzteres sorgt dafür, dass das Haus nicht auf den ersten Blick als Holzhaus zu erkennen ist, mindert jedoch die Eigenschaften des Materials keineswegs.

Energieeffizienz und Klimaneutralität

Schwedenhäuser sind energieeffizient sowie klimaneutral und erreichen mühelos den Energiestandard eines KfW Effizienzhaus 55. Durch den Einsatz von Holz und Holzwerkstoffen wird die Klimabilanz vom Gebäude deutlich verbessert. Neben klimaschädlichen Emissionen wird auch bares Geld gespart.

Nachteile des Schwedenhauses

Den vielen Vorteilen stehen schwindend geringe Nachteile entgegen. So ist der Schallschutz zum Beispiel weniger gut, als es bei einem Massivhaus der Fall ist. Wird Ihr Schwedenhaus in einer Gegend mit Lärmbelästigung errichtet, kann dies ein deutliches Problem werden. Auch Gegenden, in welchen man mit Überflutungen rechnen muss, sind ungeeignet für Holzhäuser. Diese lassen sich zwar gut gegen übliche Unwetter schützen, doch massive Wasserschäden durch Überflutungen lassen sich kaum mehr beheben. Die Sanierung von Schwedenhäusern gestaltet sich sehr schwierig.

Fazit

Wer seinen CO₂-Fußabdruck verbessern und zeitgleich den Geldbeutel schonen will, der ist mit einem Schwedenhaus gut beraten. Diese sehen nicht nur schön aus, sondern bringen zahlreiche Vorteile mit sich. Neben einer hohen Energieeffizienz bieten Holzhäuser ein besonders gesundes Raumklima. Lediglich Lärmbelastete oder Flutgefährdete Gegenden sind kein geeigneter Ort, ein Schwedenhaus zu errichten.

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