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Arbeiten im Home-Office: Die Basics für das Büro zuhause

Das Arbeiten im Home-Office erfordert neben guter Planung auch viel Selbstdisziplin.
Das Arbeiten im Home-Office erfordert neben guter Planung auch viel Selbstdisziplin.

Sie können sich zu jenen Glücklichen zählen, die von zu Hause aus im Home im Home-Office arbeiten können? Gratulation. Selbstständig im Eigenheim arbeiten zu können ist für viele ein wahr gewordener Traum – allerdings gehört auch ein hohes Maß an Eigenverantwortung dazu, um die Leistung wie in einem externen Büro aufrecht zu halten.

Aber prinzipiell macht die neue Technologie viele Arbeitsprozesse unabhängig von einer persönlichen Anwesenheit möglich: In den meisten Fällen reicht ein Notebook und ein Schreibtisch ohne direkten Kundenkontakt. Trotzdem gibt es mehrere zu beachtende Punkte, wenn Sie das Büro in die Wohnung oder ins Haus verlegen wollen.

Arbeiten im Home-Office: Die Vor- und Nachteile

Zunächst sollte betrachtet werden, welche Vor- und Nachteile ein Büro in den eigenen vier Wänden mit sich bringt. Der größte Vorteil ist zweifellos die große Zeitersparnis. Kein Verkehrsweg zum Büro, keine Staus, keine Menschenmengen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Nach dem Aufstehen ist man innerhalb kürzester Zeit arbeitsfähig.

Dies bringt auch eine entsprechende Kostenersparnis mit sich. Geld, das für Auto, Sprit oder Öffitickets gebraucht würde, oder auch für teure Business-Outfits, bleibt in der Geldbörse. Dem entgegen stehen natürlich die Kosten für Büromaterialien und Geräte, die sonst im Unternehmensbüro vorhanden wären.

Die hohe Flexibilität ist ein weiterer riesiger Vorteil: Arzttermine können frei eingeteilt werden, der Gang zum Supermarkt ebenso. Sie müssen keinen Chef mehr um Erlaubnis fragen.

Doch hier kommen schon die möglichen negativen Seiten des Heimbüros zutage: Denn all diese Punkte können einen auch von der Arbeit abhalten, womit wir beim größten Nachteil eines Home-Office wären: Vielen Menschen fällt es nämlich schwer, im privaten Umfeld konzentriert und leistungsstark einer Tätigkeit nachzugehen, weil sie sich zu abgelenkt fühlen.

Home-Office selbst gemacht

Wichtig ist deshalb zunächst die räumliche Trennung von Büro und rein privaten Räumlichkeiten. Stellen Sie sicher, dass Sie sich im Büro auch wirklich wie an einem Arbeitsplatz fühlen. Schaffen Sie im Heimbüro jedenfalls Ordnung, als wäre es ein externer Arbeitsplatz in einem Firmenbüro. Arbeiten Sie nach Plan und erledigen Sie die schwierigsten Aufgaben des Tages zuerst.

Das wichtigste Möbelstück für das Arbeiten im Home-Office ist natürlich der Schreibtisch. Die Wahl des Schreibtisches sollte in erster Linie von der Funktionalität abhängen – also, wofür der Schreibtisch gebraucht wird. Im zweiten Schritt kann auch das Wunschdesign miteinfließen. So hängt die benötigte Größe zunächst davon ab, ob Sie einen platzaufwendigen Stand-Computer nutzen müssen, oder ob ein Notebook reicht. Gerade moderne Notebooks sind sehr platzsparend, womit unter Umständen einen etwas kleinerer Schreibtisch völlig ausreichend ist.

Brillenträger sollten sich zudem überlegen, ob es für sie nicht sinnvoll wäre, sich einen augenschonenden Monitor zuzulegen. Das schont die Augen auch bei längerer Arbeitszeit am Computer.

Als idealer Büroschreibtisch erweisen sich Eckschreibtische. Sie nutzen den Raum optimal aus und bieten viel Platz für Arbeitsunterlagen. Reicht für Ihre Arbeitstätigkeit ein elektronisches Gerät nicht aus und sind Sie auf Papierdokumente angewiesen, kann ein Eckschreibtisch die optimale Lösung für Ihr Heimbüro sein.

Arbeiten im Home-Office: Tipps zur Gestaltung

Die Beleuchtung ist im Büro noch wichtiger, als in privaten Aufenthaltsräumen. Meistens wird in Firmenbüros ein neutrales, grellweißes Licht genutzt, da es für eine höhere Konzentration und Aufmerksamkeit sorgt. Unterschieden wird bei den Lichtfarben im Allgemeinen zwischen warmweißem (2.700 Kelvin), neutralweißem (4000 Kelvin) und kaltweißem (6.000 Kelvin) Licht. In einem Schauraum können Sie sich die Leuchten vor dem Kauf ansehen und entscheiden, ob die Lichtfarbe in Bezug auf Helligkeit und Dunkelheit für Sie in Betracht kommt.

Die klassische Schreibtischlampe wurde mittlerweile durch LED-Lichter und Lichtleisten ersetzt. Warmweißes Licht sollten Sie im Arbeitsraum eher nicht verwenden. Hier handelt es sich um ein klassisches Wohnzimmerlicht: Es sorgt für eine beruhigende Atmosphäre, was in Folge zu einer schnelleren Ermüdung führt. Mittlerweile gibt es auch dimmbare Lichtquellen. Ein dimmbares Licht lässt sich beliebig verstellen, ist aber in der Regel nicht ganz lautlos.

Pflanzen für die Raumluft nicht vergessen

Zuallerletzt sollten Sie für das natürliche und freundliche Gesamtpaket nicht auf Grünpflanzen vergessen. Pflanzen im Büro werden oft unterschätzt und können im oft eintönigen Arbeitsalltag ein wertvoller Begleiter sein. Sie verbessern die Raumluft, verleihen dem Büro einen positiven Anstrich und bringen Farbe ins Spiel. Natürlich bedürfen Pflanzen entsprechender Behandlung und Pflege. Wählen Sie hier bevorzugt Sorten, die weniger Aufmerksamkeit benötigen, damit die Pflanze nach dem Sommerurlaub nicht komplett verödet ist.

Mit all diesen Punkten als Planung im Rücken steht dem begehrten Home-Office nichts mehr im Wege.

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