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Zinsen für Hausbau auf Rekordtief: Sollte man jetzt bauen?

Für die meisten hat die Corona-Krise einen umfassend negativen Einfluss auf ihr Leben. Wie sieht es mit Häuslbauern aus?
Die Corona-Krise geht auch an Bauherren und angehenden Häuslbauern nicht spurlos vorbei. Doch wie steht es um die Themen Hausbau und Zinsen?

Nach wie vor bestimmt das Coronavirus die Nachrichten und hat zweifelsohne schon massiven Schaden in der Wirtschaft angerichtet.  Doch jede Krise bietet auch Chancen – heißt es zumindest. In diesem Fall sind es Zinsen für den Hausbau.

Eine dieser Chancen könnte aktuell ein sehr günstiger Kredit für Häuslbauer sein. Denn die Bauzinsen liegen auf einem Rekordtief.

Zinsen für Hausbau auf Rekordtief: Corona als Chance?

Für die meisten hat die Corona-Krise einen umfassend negativen Einfluss auf das Leben. Unzählige fürchten den Jobverlust, in vielen Unternehmen herrscht Angst vor einem Auftragseinbruch. Einen positiven Effekt könnte die aktuelle Situation jedoch für all jene haben, die planen, ein Haus zu bauen.

Wie der deutsche Spiegel berichtet, betragen die Kreditzinsen für Baudarlehen derzeit nur rund 0,6 Prozent, bei guter Bonität können sogar 0,4 Prozent möglich sein. Mirjam Mohr, Vorständin des Finanzvermitterls Interhyp sagt gegenüber der deutschen Zeitung: „Die Verunsicherung durch das Coronavirus hat zu einem Allzeittief bei Bauzinsen geführt“. Interhyp vergleicht Angebote von über 400 Banken.

Mohr weiter: „Wie die deutliche Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank Fed und der Ausblick der Europäischen Zentralbank auf mögliche Maßnahmen zeigen, wird das Thema äußerst ernst genommen.“ Die Fed hatte die Leitzinsen jüngst um 0,5 Prozentpunkte und damit unerwartet deutlich zurückgenommen. Mohr geht davon aus, dass das Zinsniveau für Baufinanzierungen vorerst extrem niedrig bleibt.

Wie lange bleiben Zinsen für Hausbau so günstig?

Laut dem Finanzvermittler hätten sich die Konditionen innerhalb nur eines Monats nochmals um 0,1 Prozent verbessert. Auch Kredite mit Fixzinsen sind aktuell deutlich günstiger zu haben. Wenn Sie sich derzeit mitten in der Bauplanung befinden, sollten Sie also keinesfalls den Kopf in den Sand stecken. Unter Umständen kommen Sie deutlich günstiger davon.

Angst davor, dass einem die günstigen Zinsen weglaufen, braucht man offensichtlich auch nicht haben. In den nächsten Wochen, sowie auf das restliche Jahr gesehen gehen Experten nicht von einer Erhöhung der Zinsen aus. Maximal ein leichter Anstieg soll sich ergeben können. Doch solange die Unsicherheit durch das Coronavirus bestehen bleibt, bestehen keine großen Erwartungen für eine Änderung.

Negativszinen wird es jedoch auf Kredite nicht geben – zumindest ist das sehr unwahrscheinlich. Selbst bei 15 Jahren Zinsbindung der Bank bewegt man sich aktuell bei einem Zinssatz von rund 0,5 Prozent. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren beträgt der Sollzinssatz laut Datenbank des Finanzdienstleisters Dr. Klein 0,41 Prozent. Die Bauzinsen sind damit für Privatkunden so günstig wie noch nie.

Häuslbauer profitieren von Corona

Die Zinsen für den Hausbau orientieren sich an den Renditen der Staatsanleihen. Die Anleger sind derzeit logischerweise sehr verunsichert. Weil sie deshalb ihr Geld vermehrt in Staatsanleihen umschichten, ist die Rendite dieser Staatsanleihen wegen der hohen Nachfrage auf -0,6 Prozent gesunken. Zum Vergleich: Das Rekordtief lag bei -0,72 Prozent.

Schlecht für Anleger – aber eine Chance für Häuslbauer.

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