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Coronavirus und Hausbau: Wir beantworten die 7 Top-Fragen!

Das Coronavirus macht auch den Bauherren das Leben schwer. Viele sind verunsichert, wie es nun weitergeht.
Das Coronavirus macht auch den Bauherren das Leben schwer. Viele sind verunsichert, wie es nun weitergeht.

Die Einschränkungen , die aufgrund der rasanten Verbreitung des Coronavirus von den Regierungen verhängt wurden, treffen auch Bauherren und Eigenheimbesitzer. In der eigentlich besten Zeit für den Hausbaustart fragen sich jetzt viele: Was wird wegen des Coronavirus aus meinem Hausbau-Projekt? Soll ich jetzt überhaupt mit dem Hausbau anfangen? Was genau darf ich am Haus machen und was nicht?

Gerade Häuslbauer – sowohl solche, die es schon sind, aber auch jene, die es noch werden wollen – stehen in diesen Zeiten vor vielen ungeklärten Fragen, auf die sie keine Antwort bekommen. Wir haben deshalb die 7 meist gestellten Fragen rund um das Thema Hausbau in Zusammenhang mit der Corona-Krise analysiert und für Sie beantwortet.

1. Krise wegen Coronavirus: Stehen jetzt alle Baustellen still?

Die Corona-Krise hat zwar im alltäglichen Leben noch nicht gänzlich Einzug gehalten, doch Experten raten bereits zur Vorsicht. So soll man sich jedenfalls auf mögliche Bauverzögerungen einstellen. Derzeit sei es kaum möglich, wirklich sicher zu planen, weil sich politisch und gesellschaftlich fast täglich Veränderungen ergäben. Sowohl beim Material, aber auch beim Personal kommt es regelmäßig zu Engpässen. Nicht nur eine unterbrochene Lieferkette spielt hier negativ in die Karten, sondern auch die strengen Einreisebestimmungen für Fachkräfte.

2. Die Bauarbeiten laufen bereits: Was geschieht jetzt?

Die verhängten Kontaktbeschränkungen wirken sich auch auf Baustellen aus, daher kommt es auch auf fortgeschrittenen Baustellen zu teils erheblichen Einschränkungen. Wichtig: Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen! Prüfen Sie jetzt mehr denn je Zahlungsaufforderungen ganz genau und berappen sie nur das, was auch wirklich geleistet wurde.

Haus bauen trotz Corona? Wir raten zur Nachsicht! Üben Sie sich in Geduld und denken Sie daran, dass der Schutz für sich und Ihre liebsten wichtiger ist, als eine Verzögerung bei der Fertigstellung des Hauses.

3. Kommt es wegen des Coronavirus zu Engpässen bei der Lieferung von Baumaterial für den Hausbau?

Die meisten Anbieter von Baumaterial kaufen auf Vorrat und lagern ein – kein Wunder, so bekommt man schließlich bessere Preise. Darüber hinaus wird viel Material aus dem Ausland eingekauft. Auch hier schlagen die Grenzkontrollen zu Buche und wirken sich in Lieferengpässen aus.

4. Hausbau war geplant: Soll ich wegen des Coronavirus lieber absagen?

Trotz der außergewöhnlichen Situation und teils weitreichenden Einschränkungen rät die Redaktion von bauenundsanieren.net zur Ruhe: Treffen Sie nur wohl überlegte Entscheidungen und handeln sie nicht überstürzt. Einen bereits geplanten Hausbau samt unterschriebenem Bauvertrag jetzt wegen der Ausgangssperre im Affekt zu kündigen, ist alles andere als ratsam.

Warten Sie zunächst ab, wie sich die Situation entwickelt. Die Regierungen sind weltweit im Hocheinsatz, um das Leben für die Menschen sicher zu gestalten.

5. Kann ich die Hausbau-Planung wegen des Coronavirus auch von zuhause aus erledigen?

Die Musterparks der (Fertig)Hausanbieter haben geschlossen. Doch auch von zuhause aus lässt sich in der Planung vieles erledigen. Toll: Viele Anbieter haben sich bereits auf die außergewöhnliche Situation eingestellt und bieten telefonischen Support an. Auch Videochats sind mittlerweile überhaupt kein Problem mehr.

Tipp: Manche Hausbau-Unternehmen bieten auf ihren Webseiten kostenlos 3D-Rundgänge und Konfiguratoren an. Die verhängte Ausgangsssperre sollte Ihnen genug Zeit geben, Ihr Traumhaus zu basteln und die Zeit so effizient zu nutzen.

6. Mein Einzugstermin ist geplatzt – Was jetzt?

Wegen der pandemiebedingten Verzögerungen auf den Baustellen kommt es auch zu Fällen von nicht eingehaltenen Fertigstellungsterminen. Ärgerlich: Man hatte sich bereits auf das Traumhaus gefreut und kann jetzt doch nicht einziehen.

Worauf Sie jetzt achten müssen: Der Anbieter ist verpflichtet, Sie über den Ausfall des Einzugstermins zu informieren – durch eine so genannte Behinderungsanzeige. Das Unternehmen muss genau erklären, aus welchen Gründen die Verzögerung erfolgt und wie lange die Erledigung in etwa dauern wird. Halten Sie am Besten regelmäßig Kontakt, um Unklarheiten zu vermeiden und immer aktuell informiert zu sein.

7. Hausbau: Kann ich während der Corona-Krise überhaupt umziehen?

Klar ist: Können Sie den Umzug irgendwie verschieben, dann tun sie es! Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Umzug prinzipiell noch möglich, allerdings ist nicht abzusehen, wie sehr sich die Lage noch verschärft. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass Sie die lokalen Gegenbenheiten und Gesetze beachten und fragen sie im Zweifel bei den eigens eingerichteten Hotlines der Regierung oder des lokalen Gemeindeamts an.

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